S. Lang's Die Beeinflussung der Darmmotilität durch Abführ- und PDF

By S. Lang

ISBN-10: 3662373149

ISBN-13: 9783662373149

ISBN-10: 366238051X

ISBN-13: 9783662380512

Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer e-book data mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor 1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.

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Andererseits ließ sich zeigen, daß nach Ausschaltung der Magenmotilität (an Hunden mit atonischem Magen) Glaubersalzlösung gar nicht oder erst nach langer Zeit abführend wirkt. Zusammenfassende Betrachtung aller bisherigen Versuchsergebnisse über die Wirkung der Mittelsalze läßt - trotz der Unsicherheit in manchen Punkten - folgende Erklärung als berechtigt erscheinen: Die Mittelsalze halten im Darm ihr Lösungswasser fest und veranlassen durch ihre Schwerresorbierbarkeit für den Fall der Sulfate vielleicht auch durch Kalkfällung in der Darmwand und in den Drüsengefäßen*) - einen Flüssig*) Nach Chiari und Fröhlich führt Kalkentziehung zu Erregbarkeitssteigerung motorischer und sekretorischer Nervenendigungen.

Beim Einbringen der Morphinlösung in den Darm war das Ergebnis das gleiche, ebenso bei Verwendung von Pantopon und Opium. Ein Hund, dem die zum ausgeschalteten Darmstücke verlaufenden Nerven durchschnitten waren, verhielt sich im ganzen in gleicher Weise, Morphin und Opium erzeugen also beim Hunde keine Erschlaffung der Darmwand, sondern Beschleunigung der Peristaltik und Contraction des Darmes, die stundenlang anhalten kann. Die Wirkung erfolgt direkt auf die Darmwand, der hemmende Einfluß des Splanchnicus ist bei Verwendung der angegebenen Dosen von Morphin nicht aufgehoben.

Wird einer hypertonischen Lösung eine gewisse Menge NaCl zugesetzt (wie sie in manchen Bitterwässern vorkommt), so kann es zu entzündlicher Reizung der Darmschleimhaut kommen. Cobet untersuchte die Resorption von hypertonischen MgS0 4 Lösungen bei· steigender Konzentration für sich allein und mit Zusatz von 0,6 proz. NaCI; diese Untersuchungen ergaben das Resultat, daß die Sulfate in hypertonischer Lösung eine lebhafte Sekretion in dem Darm bewirken; in den unteren Schlingen wird aus dem sezernierten Darmsaft das NaCI zurückresorbiert, ohne daß gleichzeitig Flüssigkeit aufgesaugt wird; diese wird von dem schlecht resorbierbaren Sulfat zurückgehalten.

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Die Beeinflussung der Darmmotilität durch Abführ- und Stopfmittel by S. Lang


by Joseph
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